In einer echten Gemeinschaft wird aus vielen Ich ein Wir
Erwin Ringel
Ein ganz herzliches Dankeschön an die Ortsgruppe Donnstetten, die uns „Stehkrägen“ an ihrer Ausfahrt hat teilnehmen lassen. Es beweist sich immer wieder, dass man in der Gruppe viel erleben und gemeinsam viel Spaß haben kann. Ganz besonderen Dank gilt Heinz Schmutz, der diese Ausfahrt am 4.April, so sorgfältig geplant und organisiert hat. In zwei Gruppen wurden wir mit fachkundigen Führern durch das Ulmer Münster und dem Münsterbauhaus geführt. Sehr anschaulich wurde uns der gotische Baustil, der größten evangelischen Kirche Deutschlands näher gebracht. Der Grundstein des Münsters wurde 1377 gelegt, als Ulm noch eine freie Reichsstadt und noch römisch-katholisch war, gelegt. Der aus dem Mittelalter stammende Doggersandstein zerbröselt an vielen Stellen. Hinzu kommt der biologische Befall von Moos und Vogelkot. Am unteren Teil des Hauptturms wurden auch unterschiedliche Steinsorten verwendet, insgesamt 11. Dogger -und Schleitdorfer Sandstein, Molassesandstein, Muschelkalk um nur ein paar zu nennen. Die Zerstörung der Steine habe sowohl physikalische wie auch chemische Ursache. Im Münsterbauhaus sind ca. 20 Steinmetze nun beschäftigt Steine auszutauschen, zu reparieren oder zu konservieren. Eine Lebensaufgabe. Der Ulmer Münster beschert Ulm bis heute eine unverwechselbare Identität. Nach der zweistündigen, kurzweiligen Führung mussten wir uns bei Kaffee und Kuchen austauschen und stärken. Das taten wir im alteingesessen Cafe Trögler. Um 17.00 Uhr ging es dann wieder Richtung Heimat. Den gemeinsamen Abschluss machten wir im Löwen, in Zainingen. Ein wunderschöner Tag neigte sich dem Ende, wir sind uns alle einig, dass wir so eine gemeinsame Ausfahrt ruhig öfter machen sollten.
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