„Machst du eigentlich mit beim Leben oder schaust du nur zu?“
Mitgemacht und an unserer wunderschönen, spannenden, lehrreichen und unterhaltsamen Führung teilgenommen haben 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bereits auf der Anfahrt nach Zwiefalten durch das herrlich grüne Lautertal mit seiner springenden Lauter, vorbei an der Derneck und der Wimsener Höhle, stimmte uns Heinz Schmutz mit seinem unglaublichen Wissen auf den Tag ein. So erfuhren wir unter anderem, woher das Fischburgtal und Seeburg ihre Namen haben, wo einst die Fischburg sowie die Seeburger Burg standen und vieles mehr. Das Wetter zeigte sich bei unserer Abfahrt in Böhringen zunächst feucht und nass, doch nach und nach hellte sich der Himmel auf und begleitete uns freundlich durch den Tag.
In Zwiefalten führte uns Heinz Schmutz kurzweilig und spannend durch das Kloster und das Münster. Das spätbarocke Zwiefalter Münster zählt sicherlich zu den besterhaltenen Kulturgütern unserer Region. Während der Führung erhielten wir interessante Einblicke von der Gründerzeit des Klosters Zwiefalten über den Bau des alten Münsters bis hin zum Neubau des heutigen Münsters und der Säkularisierung im Jahr 1803, als das Kloster aufgelöst wurde. Der Bau des Münsters wurde 1739 von den Gebrüdern Joseph und Martin Schneider aus Baach begonnen und in nur 46 Jahren vollendet. Die feierliche Altarweihe fand im Jahr 1765 statt.
Rund um das Münster begleiteten uns mehrere Storchenpaare, die eifrig mit ihrem Nestbau beschäftigt waren – ein wunderschönes und spannendes Schauspiel der Natur. Die Zeit verging wie im Flug. Unseren gemeinsamen Abschluss feierten wir beim Münsterwirt bei leckeren Speisen und erfrischenden Getränken in geselliger Runde. Pünktlich um 18.00 Uhr startete unser Freddy den Bus zur Rückfahrt. Mit vielen schönen Eindrücken und interessanten Geschichten im Gepäck erreichten wir am Abend wieder Böhringen.
Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei Heinz Schmutz, dass er sich wieder einmal Zeit genommen hat und uns unsere Heimatschätze auf so verständliche und lebendige Weise nähergebracht hat. Ein herzliches Dankeschön auch an unseren Busfahrer Freddy, der uns wieder so umsichtig und „spucktütensicher“ durch die kurvenreiche Heimat geschaukelt hat. Kurz gesagt: Viel gelernt, viel gelacht und durchs schöne Ländle gegondelt – ohne dass jemand im Straßengraben oder im Beichtstuhl gelandet ist. Danke an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die diesen Nachmittag so bereichert haben.
Euer SAV Böhringen
Jutta Brandenburg

