Aktiv-Wanderung Krebsstein

„Was ist das Schwerste von allem? Mit den Augen zu sehen, was direkt vor einem liegt.“

Bei bestem Wanderwetter starteten 18 froh gelaunte Wanderinnen und Wanderer gemeinsam mit Edith und Hans Lude von Krebsstein aus zu einer unvergesslichen Tour. Insgesamt wurden rund 12 Kilometer erwandert. Über Feld- und Wiesenwege, vorbei an leuchtend gelben Rapsfeldern und herrlich blühenden Blumenwiesen mit Margeriten, Wiesensalbei, Wiesen-Bocksbart und vielen weiteren heimischen Pflanzen, die unterwegs fachkundig erklärt wurden. Pflanzenkunde gratis, quasi Volkshochschule in Wanderschuhen, führte der Weg zum Hohengreutfels und weiter zum Wielandstein.

Die Wielandsteine sind eine markante Gruppe mittelalterlicher Burgruinen und freistehender Felsnadeln am Albtrauf oberhalb des Lenninger Tals. Entlang des Albtraufs ging es weiter bis zum Mittagsfels. Dort genossen wir den herrlichen Blick ins Tal und auf die gegenüberliegenden Gemeinden in der Ferne – darunter Grabenstetten, Schopfloch, Hochwang und weitere Orte unserer schönen Heimat. Zwischendurch wurden kleine Rastpausen eingelegt, um die verbrauchte Energie wieder aufzufüllen. Baumstämme am Wegesrand boten dabei willkommene Sitzgelegenheiten.

Gegen Mittag erreichten wir den Engelshof. Nach einer kurzweiligen Rast machten wir uns auf den Rückweg nach Krebsstein – durch dicht belaubte Wälder, vorbei am geheimnisvollen Schopflocher Moor und schließlich zur Zielgeraden. Und dann wartete das eigentliche Highlight des Tages: das traumhaft gelegene Anwesen von Edith und Hans. Dort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, die Gänse schnattern und die Hühner offenbar glücklicher leben als manche Großstädter, war bereits alles für einen perfekten Abschluss vorbereitet. Bei Kaffee und sensationellen selbstgebackenen Kuchen, gegrillten Roten, feinen Salaten und kühlem Bier wurde geschlemmt, gelacht und geschwärmt. Schnell war klar: Wandern macht nicht nur fit, sondern vor allem glücklich.

Ein riesengroßes Dankeschön an Edith und Hans, die uns mit viel Herzblut, Humor und Heimatliebe wieder gezeigt haben, wie schön es direkt vor unserer Haustüre ist. Oder anders gesagt: Muskelkater vergeht – solche Tage bleiben. Der SAV Böhringen bedankt sich von ganzem Herzen bei Edith und Hans dafür, dass sie uns erneut die Augen geöffnet und unsere Herzen erfüllt haben!

Euer SAV Böhringen
Jutta Brandenburg