Inklusionsnachmittag – Böhringen auf Zeitreise bei 30 Grad

38 gut gelaunte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter 3 Kinder, 2 Rollstuhlfahrer, mehrere mobile Zeitreisende mit Rollator und mit jeder Menge gute Laune, trafen sich bei fast schon mediterranen 30 Grad zum gemeinsamen Inklusionsnachmittag.

Startpunkt war am Erlachweg – Lammplatz. Schon bei der Begrüßung zeigte sich: Das wird kein gewöhnlicher Spaziergang! Neben vielen Böhringer Gemeindemitgliedern durften wir auch Melissa Mangione mit ihrer Gruppe vom Samariterstift, Frau Neuhaus vom Sozialdienst der Diakonie sowie Frau Bundesmann als Pflegedienstleitung vom Betreuten Wohnen in Böhringen mit
ihrer Gruppe herzlich willkommen heißen.

Dann ging es los – auf Zeitreise durch Böhringen! Mit vereinten Kräften, erstaunlichem Durchhaltevermögen und dem festen Vorsatz, keinen Schattenplatz auszulassen, arbeiteten wir uns Schritt für Schritt voran. Vom Bäcker Kalmbach durch die Brenntengasse, immer wieder mit kleinen Stopps. Nicht etwa wegen Erschöpfung – na gut, manchmal auch deshalb – aber vor allem, um Veränderungen zu bestaunen und Vergleiche zwischen „Weißt du noch damals?“ und „Was ist denn DAS jetzt?“ zu ziehen. Mit alten Fotografien, Geschichten und so mancher Anekdote wurde Vergangenheit wieder lebendig. Besonders rund um den Markant wurde deutlich: Seit dem Kriegsende hat sich hier immer wieder einiges verändert, und vermutlich wird es das auch in naher Zukunft wieder tun, wenn Herr Lieb seinen wohlverdienten Ruhestand antritt. Wir bleiben weiterhin gespannt und beobachten aufmerksam.

Irgendwann hatte selbst die Sonne ein Einsehen, und auf dem Kirchplatz wartete endlich nur noch eines: SCHATTEN! Unter den Kastanienbäumen war bereits die Kaffeetafel gedeckt: Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke – alles, was ein Sommernachmittag braucht. Dazu Gedichte, wunderbar vorgetragen von Hella, Lieder, Geschichten und viele Gespräche. Es wurde gelacht, erinnert, erzählt und gemeinsam ein Nachmittag verbracht, der wieder gezeigt hat: Miteinander ist einfach
schöner!

Gegen Ende durften wir dann auch Frau Bürgermeisterin Anja Sauer herzlich begrüßen. Ganz entspannt setzte sie sich mit einer Tasse Kaffee zu uns und ließ den Nachmittag gemeinsam mit uns ausklingen. Ein gelungener Abschluss, denn bei guten Gesprächen, etwas Schatten und einer Tasse Kaffee lebt sich Gemeinschaft einfach am schönsten.

Für dieses wunderbare Zusammensein bedanken wir uns von Herzen bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an unsere Helferinnen und Helfer der
Senioren-Wandergruppe: Ihr wart wieder einmalig, eure Zuverlässigkeit, Treue und Bereitschaft anzupacken, selbst bei hohen Temperaturen, sind der schönster Lohn. Danke euch allen und bis zum nächsten gemeinsamen Abenteuer!

Euer SAV Böhringen
Jutta Brandenburg

Aktiv-Wanderung Krebsstein

„Was ist das Schwerste von allem? Mit den Augen zu sehen, was direkt vor einem liegt.“

Bei bestem Wanderwetter starteten 18 froh gelaunte Wanderinnen und Wanderer gemeinsam mit Edith und Hans Lude von Krebsstein aus zu einer unvergesslichen Tour. Insgesamt wurden rund 12 Kilometer erwandert. Über Feld- und Wiesenwege, vorbei an leuchtend gelben Rapsfeldern und herrlich blühenden Blumenwiesen mit Margeriten, Wiesensalbei, Wiesen-Bocksbart und vielen weiteren heimischen Pflanzen, die unterwegs fachkundig erklärt wurden. Pflanzenkunde gratis, quasi Volkshochschule in Wanderschuhen, führte der Weg zum Hohengreutfels und weiter zum Wielandstein.

Die Wielandsteine sind eine markante Gruppe mittelalterlicher Burgruinen und freistehender Felsnadeln am Albtrauf oberhalb des Lenninger Tals. Entlang des Albtraufs ging es weiter bis zum Mittagsfels. Dort genossen wir den herrlichen Blick ins Tal und auf die gegenüberliegenden Gemeinden in der Ferne – darunter Grabenstetten, Schopfloch, Hochwang und weitere Orte unserer schönen Heimat. Zwischendurch wurden kleine Rastpausen eingelegt, um die verbrauchte Energie wieder aufzufüllen. Baumstämme am Wegesrand boten dabei willkommene Sitzgelegenheiten.

Gegen Mittag erreichten wir den Engelshof. Nach einer kurzweiligen Rast machten wir uns auf den Rückweg nach Krebsstein – durch dicht belaubte Wälder, vorbei am geheimnisvollen Schopflocher Moor und schließlich zur Zielgeraden. Und dann wartete das eigentliche Highlight des Tages: das traumhaft gelegene Anwesen von Edith und Hans. Dort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, die Gänse schnattern und die Hühner offenbar glücklicher leben als manche Großstädter, war bereits alles für einen perfekten Abschluss vorbereitet. Bei Kaffee und sensationellen selbstgebackenen Kuchen, gegrillten Roten, feinen Salaten und kühlem Bier wurde geschlemmt, gelacht und geschwärmt. Schnell war klar: Wandern macht nicht nur fit, sondern vor allem glücklich.

Ein riesengroßes Dankeschön an Edith und Hans, die uns mit viel Herzblut, Humor und Heimatliebe wieder gezeigt haben, wie schön es direkt vor unserer Haustüre ist. Oder anders gesagt: Muskelkater vergeht – solche Tage bleiben. Der SAV Böhringen bedankt sich von ganzem Herzen bei Edith und Hans dafür, dass sie uns erneut die Augen geöffnet und unsere Herzen erfüllt haben!

Euer SAV Böhringen
Jutta Brandenburg

Seniorenwanderung

„Machst du eigentlich mit beim Leben oder schaust du nur zu?“

Mitgemacht und an unserer wunderschönen, spannenden, lehrreichen und unterhaltsamen Führung teilgenommen haben 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bereits auf der Anfahrt nach Zwiefalten durch das herrlich grüne Lautertal mit seiner springenden Lauter, vorbei an der Derneck und der Wimsener Höhle, stimmte uns Heinz Schmutz mit seinem unglaublichen Wissen auf den Tag ein. So erfuhren wir unter anderem, woher das Fischburgtal und Seeburg ihre Namen haben, wo einst die Fischburg sowie die Seeburger Burg standen und vieles mehr. Das Wetter zeigte sich bei unserer Abfahrt in Böhringen zunächst feucht und nass, doch nach und nach hellte sich der Himmel auf und begleitete uns freundlich durch den Tag.

In Zwiefalten führte uns Heinz Schmutz kurzweilig und spannend durch das Kloster und das Münster. Das spätbarocke Zwiefalter Münster zählt sicherlich zu den besterhaltenen Kulturgütern unserer Region. Während der Führung erhielten wir interessante Einblicke von der Gründerzeit des Klosters Zwiefalten über den Bau des alten Münsters bis hin zum Neubau des heutigen Münsters und der Säkularisierung im Jahr 1803, als das Kloster aufgelöst wurde. Der Bau des Münsters wurde 1739 von den Gebrüdern Joseph und Martin Schneider aus Baach begonnen und in nur 46 Jahren vollendet. Die feierliche Altarweihe fand im Jahr 1765 statt.

Rund um das Münster begleiteten uns mehrere Storchenpaare, die eifrig mit ihrem Nestbau beschäftigt waren – ein wunderschönes und spannendes Schauspiel der Natur. Die Zeit verging wie im Flug. Unseren gemeinsamen Abschluss feierten wir beim Münsterwirt bei leckeren Speisen und erfrischenden Getränken in geselliger Runde. Pünktlich um 18.00 Uhr startete unser Freddy den Bus zur Rückfahrt. Mit vielen schönen Eindrücken und interessanten Geschichten im Gepäck erreichten wir am Abend wieder Böhringen.

Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei Heinz Schmutz, dass er sich wieder einmal Zeit genommen hat und uns unsere Heimatschätze auf so verständliche und lebendige Weise nähergebracht hat. Ein herzliches Dankeschön auch an unseren Busfahrer Freddy, der uns wieder so umsichtig und „spucktütensicher“ durch die kurvenreiche Heimat geschaukelt hat. Kurz gesagt: Viel gelernt, viel gelacht und durchs schöne Ländle gegondelt – ohne dass jemand im Straßengraben oder im Beichtstuhl gelandet ist. Danke an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die diesen Nachmittag so bereichert haben.

Euer SAV Böhringen
Jutta Brandenburg

Grähla binden

Wer meint, Ehrenamt sei nur Arbeit, war wohl noch nie mit der Seniorengruppe des SAV Böhringen unterwegs. Pünktlich traf man sich am Vereinsraum – bewaffnet mit Werkzeug,Tatendrang und einer guten Portion Humor. Die Sonne strahlte vom Himmel, als hätte sie extra für diesen Einsatz Überstunden eingelegt.
Dann hieß es: Ärmel hoch und los! Erst nach Stohweiler, anschließend weiter Richtung Hengen (vor Dicke). Vor Ort wurde nicht lange diskutiert, sondern gemacht. Hand in Hand, routiniert und erstaunlich flott verwandelte die Truppe das bereitgestellte Reisig – freundlicherweise von großzügigen Waldbesitzern überlassen – in rund 100 Grähla. Ohne diesen „Rohstofflieferdienst“ hätte die Produktion wohl eher mau ausgesehen.
Am Ende zeigte sich: Die Seniorengruppe hat nicht nur Erfahrung, sondern auch ordentlich Tempo drauf. Der wohlverdiente Abschluss? Ein zünftiges Vesper – schließlich arbeitet es sich am besten, wenn man weiß, wofür.

Euer SAV Böhringen
Jutta Brandenburg

Exkursionswanderung „Die Donau lebt“

Pünktlich um 12:00 Uhr fuhren wir mit 3 Kindern und 18 Erwachsenen am Rathaus in Böhringen zur Exkursion an die renaturierte Donau los. Die Fahrt ging über Münsingen, Zwiefalten, Upflamör nach Binzwangen, wo uns unser Donau-Wasserführer Helmut Emrich erwartete. Mit einer ausführlichen Einweisung am Info-Stand des Naturschutzgebietes erklärte uns Helmut die Entstehungsgeschichte der Donau- Renaturierung und die zwischenzeitlich bereits erfolgte, natürliche Verschiebung des Flusslaufes in den letzten 10 Jahren.
Gemütlich wanderten wir dann Donau aufwärts, wo Helmut aus seinem riesigen Wissens- und Beobachtungsschatz alles erzählte zu Pflanzen, Bäumen, Tieren. Wir sahen viele Vögel am und im Wasser, aber den Flussregenpfeifer konnten wir nicht entdecken. Aber Helmut hatte vorgesorgt, denn er hatte eine dicke Mappe voll mit folierten Bildern der verschiedenen Uferbewohner.
Interessant wurde es im abgezäunten Bereich des Donauufers. Hier waren Biber am Werk, überall angenagte und gefällte Bäume, Biberrutschen und -wege, versteinerte Baumstämme, angeschwemmte Inseln aus allen Baumaterialien, die die Donau bei Hochwasser so mitbringt. Eisvögel, Mauersegler Flussschwalben, Rostgänse, Enten und Barben. Alles was an und in der Donau lebt konnten wir bei herrlichem Wetter hautnah miterleben.
Zum Abschluss sind wir auf eine kleine Eselherde gestoßen. Diese weidet mit einer Schafherde die Weiden der Donauebene von April bis Oktober ab. Auf dem aufgeschütteten Kieshaufen, Rest des Aushubes des neuen Flussbettes, gab es noch den Gipfelschnaps auf 6 Meter über der Donau. An der einzigen Kastanie stand schon Fredy mit dem Bus (die Wanderstrecke an der Donau war nur ca. 3 km, aber dazu waren wir gute 3 Stunden unterwegs). In der Sportgaststätte an der Donaubrücke sind wir dann noch eingekehrt. Die Heimfahrt führte über Ertingen, Untermarchtal, Mundingen, Granheim Richtung Frankenhofen und über Münsingen, Seeburg wieder nach Böhringen wo wir etwa um 19:00 Uhr eintrafen.

Euer SAV Böhringen
Marianne und Johann Spitzer

Seniorenwanderung März

SAV-Senioren auf Tour – Wandern wirkt besser als jede Tablette

Wandern ist die beste Medizin: rezeptfrei, garantiert ohne Nebenwirkungen – und man bekommt sogar gute Laune obendrauf. Genau das bewiesen 24 wanderlustige Seniorinnen und Senioren des SAV Böhringen, die einen sonnigen Frühlingstag nutzten, um gemeinsam loszuziehen.
Die Route führte über den Grafensteig, wo ein Aussichtspunkt schöner war als der andere. Natürlich blieb man nicht nur stehen, um die Fernsicht zu genießen – es wurde auch fleißig gerätselt:
„Was isch des für a Flegga do henda rechts mit dem scheena Kirchturm? Isch des Hochwang? Schopfloch? Oder send mir am End scho bei Stuttgart?“
Die Antworten waren manchmal gewagt – aber das Gelächter umso größer.
Unterwegs sorgten die ersten Frühblüher dafür, dass nicht nur die Landschaft, sondern auch die Herzen der Wandergruppe immer weiter aufgingen. Spätestens bei der Rast an der Rohrauer Hütte war die Stimmung dann auf Betriebstemperatur. Gesponserte Likörchen und frische Schneckennudeln machten die Runde, dazu gab’s Kaffee oder Cappuccino von der Hütte – medizinisch natürlich alles streng „zur inneren Desinfektion“.
Danach ging’s wieder locker weiter am Albtrauf entlang, der sich an diesem Tag von seiner schönsten Seite zeigte. Kein Wunder also, dass immer wieder stehen geblieben, geschaut und gestaunt wurde.
Der gemütliche Abschluss wartete schließlich im Lamm in Hengen, wo noch weitere Vereinskameradinnen und -kameraden dazustießen. Gemeinsam ließ man den Tag ausklingen – mit viel Gelächter und dem guten Gefühl, die Akkus ordentlich aufgeladen zu haben.
Denn eines wurde wieder einmal klar: So ein Wandertag wirkt Wunder – und hilft bestens gegen alles, was der Alltag auch für uns Seniorinnen und Senioren so bereithält.
Ein großes Dankeschön an alle Wanderfreunde – ihr seid einfach eine richtig fitte Truppe!

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Seniorenwanderung Februar

Neuanfang – weil Sitzenbleiben auch keine Lösung ist!

Getreu diesem Motto sind wir am 5. Februar 2026 schwungvoll ins neue Wanderjahr gestartet. 27 gut gelaunte Wanderfans trafen sich wie gewohnt um 13.30 Uhr am Rathaus Böhringen – und das bei bestem Kaiserwetter! Sonne im Gesicht, Motivation im Herzen: So kann das Jahr beginnen!

Auf unserer rund 8,5 Kilometer langen Runde um Böhringen gab’s nicht nur Bewegung, sondern auch Genuss: Am Strohweiler Brunnen wartete ein echtes Highlight – heißer Glühwein und selbstgebackenes Gebäck. Klein, aber oho!

Die Vögel gaben ihr Frühlingskonzert, die ersten Winterlinge blitzten uns entgegen – eindeutig: Der Frühling steht schon in den Startlöchern!

Pünktlich um 17.00 Uhr landeten wir bei Mario und seinem Team, die uns mit Pizza & Co. die leeren Energiespeicher wieder vollgetankt haben. Mission erfolgreich!
Fazit: Super Truppe, tolle Stimmung, perfekter Start ins neue Wanderjahr!
Danke an alle, die dabei waren – ihr seid spitze!

👉 Save the day: 5. März 2026
Nächste Tour, neues Abenteuer!

Bis dahin: bleibt in Bewegung!
Eure Jutta

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Winterwanderung

Christbaum ade & Wanderjahr hurra!
Christbaumverabschiedung und erste Wanderung am 10. Januar 2026

Pünktlich um 16.00 Uhr trafen sich am 10. Januar 2026 rund 20 dick eingemummelte Wandererinnen und Wanderer, um dem Winter endlich persönlich Hallo zu sagen. Und der Winter? Der meinte es ernst – mit ordentlich Schneefall von oben.
Unerschrocken machte sich die bunte Truppe aus Jung und Junggebliebenen auf den Weg rund ums Dorf. Kinderwagen, Schlitten, rote Nasen und jede Menge Gelächter waren mit dabei. Kälte? Egal. Hauptsache draußen und gemeinsam unterwegs!
Nach gut eineinhalb Stunden stapften wir zufrieden, leicht durchgefroren, aber bestens gelaunt in die Vereinsgarage ein. Dort warteten schon die Nichtwanderer – und vor allem das wahre Ziel der Tour: herrlich duftende Erbsensuppe, heißer Glühwein und Kinderpunsch. In geselliger Runde tauten nicht nur Hände und Füße, sondern auch die Stimmung noch einmal richtig auf.
Bevor sich alle wieder auf den Heimweg machten, wurde der Gemeinde-Christbaum feierlich verabschiedet. Mit einem Schnäpsle oder einem Schokolädle stießen wir auf ein neues, hoffentlich genauso lustiges Wanderjahr an.
Ein großes Dankeschön an alle Mitwanderer sowie an Timo Brandenburg und sein Team – ohne euch wäre es nur halb so warm, halb so lecker und halb so lustig gewesen!

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